Teil eines Werkes 
2. Band (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

233

den jetzt völlig abgeſchloſſenen und beendigten Han⸗ delsverkehr, nicht weiter mit einander zu ſchaffen. Jetzt zog der Mann, ohne nur mit einer einzigen

Sylbe der redlichen Sorgfalt, mit welcher ich ſei⸗

nen Vortheil wahrgenommen, die freundliche An⸗ erkennung zu Theil werden zu laſſen, die ſie ver⸗ diente, einen ledernen Beutel hervor, den er mir

mit der Andeutung überreichte, daß darin der an mich zu zahlende, genau bis zum heutigen Tage

berechnete Gehalt, deſſen ungeſchmählerten Betrag er mir bewußtermaßen zur Belohnung meiner Dienſte zugeſtanden, befindlich ſei. Zugleich er⸗ klärte er mir rund heraus, daß er den ſonderba⸗ ren Vorſchlag, mit welchem ich ihm beim Eintritt in das Haus ſo haſtig entgegen gekommen, jetzt, nachdem er reiflicher darüber nachgedacht habe, durchaus verwerfen und von ſich ablehnen müſſe, da ſeines Erachtens aus jedem Anſchlage, den Lauf des Glückes an ſeiner Vollendung hindern zu wol⸗ len, ein gottloſer Eingriff in die Fügungen des Himmels hervorleuchte. Der ſchändliche Undank und Eigennutz des Nichtswürdigen empörte mein Innerſtes; vor Zorn und Ingrimm kochte mir das

Blut in den Adern, und keine Rückſicht kannte