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meines Romans auf einer andern Grundlage beru⸗ hen zu laſſen. Eine unter Begünſtigung und Mitwirkung des Bruders bewerkſtelligte Entfüh⸗ rung aus der Machtgewalt eines eigenſinnigen, ſtörrigen, ſtolzen Vaters oder Oheims! dachte ich bei mir ſelbſt und weidete mich heimlich an der Vorſtellung, die Spur der obwaltenden Verhält⸗ niſſe doch wenigſtens in Betreff meines Freundes nicht ſo ganz verfehlt zu haben, indem die Wahr⸗ nehmung des zwiſchen ihm und Alwinen herr⸗
ſchenden vertraulichen Tons und Umgangs nur
dazu dienen konnte, mich in der ſiillgefaßten Mei⸗ nung über die Lage der Dinge mehr und mehr zu beſtärken. Auch ermangelte ich nicht, ihm bei der erſten ſich darbietenden Gelegenheit mit einem verſtohlnen Seitenblick auf Alwinen in's Ohr zu raunen, daß ich jetzt über den Zweck der drin⸗ genden Geſchäfte, die ihn hierher geführt, nachge⸗ rade ſo ziemlich mit mir ſelbſt ins Klare gekom⸗ men ſei. Er aber ſchüttelte den Kopf, zuckte mit
den Achſeln und ein wehmüthiges Lächeln zeigte
ſich auf ſeinem Geſicht.„Du hegſi falſchen Ver⸗ dacht!“ flüſterte er mir zu.„Schon ſeit drei Jah⸗ ren bin ich verheirathet und lebe mit meiner
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