Teil eines Werkes 
4. Bändchen (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

dem daraus gelöſtten Blutgelde ſich und ſei⸗

*

nen Saufbrudern auf der Wache gütlich zu

thun! Dies waren die Anſichten, welche die von Schmerz und Unmuth erfuͤllte Hauswir⸗ thin nicht allein in ihrem Innern hegte, ſon⸗ dern mit ruͤckſichtloſer Freimuͤthigkeit auch laut und öffentlich ausſprach. Man kann

daher leicht denken, daß der Empfang, der

ihm bei ſeiner Nachhauſekunft zu Theil wurde, nicht eben geeignet war, der heitern Stim⸗ mung, in welche das Gefuͤhl einer abermals

überſtandenen ſauern Dienſtnacht ihn verſetzt

gehabt, ſonderliche Rahrung zu gewähren. Statt jedoch bei den Anklagen und Vorwuͤr⸗

fen, von welchen er überhauft wurde, nur

eine einzige Sylbe zu ſeiner Vertheidigung

vorzubringen, zog er, mit der Miene eines

Menſchen, der mit toͤdtlich gekraͤnktem Ehr⸗ gefühl uͤber einen verzweifelten Entſchluß nachzugrubeln anfängt, die dickbuſchigen Au⸗

3 [4