welchem er ein ſo lebhaftes Verlangen trage. Es ward zur Bewerkſtelligung dieſes Vor⸗ habens eine der nächſtfolgenden mondhellen Winternächte beſtimmt. Gern hätte Martin in eigner Perſon ſeinen Schuͤtzling nach der Stadt befoördert; die unruhvollen Zeitverhält⸗ niſſe erlaubten ihm jedoch durchaus nicht, ſich von ſeinem Grundeigenthum zu trennen, deshalb wurde, auf das ausdrückliche Begeh⸗ ren des Reiſefertigen, der flinke und rüſtige Georg beauftragt, dieſes Geſchaͤft zu uͤber⸗ nehmen. Mit Thränen der Ruͤhrung und Dankbarkeit trennte der Hauptmann ſich von ſeinen edelmuͤthigen Verpflegern, beſtieg, nachdem das Hausgeſinde zur Ruhe gegangen war, einen vor der Thür befinblichen leichten Flechtwagen, und raſch fuhr Georg, der ei⸗
nige Tage zuvor, vermittelſt einer ausſchließ⸗ lich fuͤr dieſen Behuf Wan⸗ derung nach der Gegend der Stadt, ſich uber die einzuſchl zender Richtwege die genaueſte
Kenntniß u erſchaffen geſucht hatte, durch die Stille der
Nacht mit ihm auf und dabon.


