Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1823)
Entstehung
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ſie wieder haben! Ich muß dem ruchloſen

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tigkeit an ſein Dorchen, an das ſüße faſt ſechs Jahre hindurch an ihrer Seite genoſſene eheliche Gluͤck, an die Groöße und Unerſetz⸗ lichteit des erlittenen Verluſtes erinnerte. Unmoͤglich fiel es ihm, ſich zufrieden zu ge⸗ ben, oder auch nur zu einiger Ruhe und Faſ⸗ ſung zu gelangen. Mit raſtloſer Pein und Beweglichkeit durchirrte er ſämmtliche Ge⸗ maͤcher des Hauſes, befand ſich bald im Kel⸗ ler, bald auf dem Oberboden, und ließ keinen Winkel undurchſucht, als ſchmeichle er ſich mit der Vermuthung, daß die Vermißte nur ein ſcherzhaftes Spiel mit ihm getrieben und aus leichtfertiger Reckerei, wie es in den Flitterwochen ihres Eheſtandes wohl je zu⸗ weileu der Fall geweſen, ſich irgendwo ver⸗ ſteckt habe. Als indeß unter dieſen eben ſo thorichten als fruchtloſen Bemuͤhungen der Abend endlich hereinzubrechen begann, ſteigerte ſich die Seelenqual des Geängſtigten allmäh⸗ lig bis zur hochſten Verzweiflung.„Rein, ich muß ihr nach!“ rief er aus.„Ich muß

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