nach dem untern Raum der Kirche fuͤhrende Treppe hinabſtieg und bald darauf hinter dem Denkmahl der Gräfin Catharine mir aus den Augen verſchwand. Die an mich erlaſſenen Ermunterungsworte waren leichter ausgeſpro⸗ chen als befolgt; denn wie von Fieberſchauern befallen, zitterten mir die Glieder vor Furcht und Bangigkeit; ſtill und behutſam griff ich daher nach meinem Licht und hatte eben die Notenkammer glůcklich wieder erreicht, als die Klingel an der Hausthür mir zu meiner gro⸗ ßen Freude vermeldete, daß Herr Thielmann vom Rathöweinkeller—— —
Wohlbedächtig verſchwieg ich zm um nitutch eigne Unvorſichtigkeit zugleich zum Geſtäͤndniß des bisher verheimlichten Betrie⸗ bes, der mich in ſeiner Abweſenheit zu be⸗
ſchäftigen pfiegte, gezwungen zu werden, mein
in der Schloßkirche erlebtes Abentheuer, ſuchte während der kurzen Unterredung, die er beim Eintritt mit mir anknüpfte, meine Mienen und Geberden mäglichſt zu beherrſchen und


