Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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während das altgothiſche Kirchengewolbe hin⸗ ter mir in ſchauerliche Finſterniß und Todten⸗ ſtille verſunken lag; und kein Gedanke an die unter dem Kirchenpflaſter befindliche herr⸗ ſchaftliche Gruft, und an die in der Kirche ſelbſt aufgeſtellten Denkſteine, unter welchen auch das Todtenmahl der erſt jungſtverſtorbe⸗ nen Gräfin Catharine von Bolkenſtern ſich befand, vermochte meinen Muth zu erſchuttern und dem heitern Fortgange meiner ſtillfried⸗ lichen Kunſtubungen ein beſchränkendes Maaß zu beſtimmen. Ach ich war ſehr gluͤcklich!

Schon waren ſeit meinem erſten Eintritt in das Haus des Organiſten faſt zwei Jahre verfloſſen, als ich eines Abends, meiner Ge⸗ wohnheit gemäß, wieder auf der Orgelbank ſaß und die Schwierigkeiten eines vor mir liegenden Muſitſtuͤckes mit angeſtrengtem Eifer zu uͤberwinden bemüht war. Duͤſter brannte das Licht an meiner Linken, ein dumpfes feierliches Schweigen herrſchte um mich her, und eben verkundigte, indem ich uͤber die Aufloͤſung einiger Zeichen und Ziffern nach⸗