Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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Rähe der Orgel, zu maͤchtig begann den alte Hang ſich mir in der Bruſt von neuem zu regen, zu guͤnſtig war die Gelegenheit, ihn zu befriedigen, als daß ich in Verläugnung meiner ſelbſt nur den geringſten Widerſtand zu leiſten vermocht haͤtte. Faſt jeden Nach⸗ mittag verfugte ſich mich daher hinüber nach der Kirche und übte, da mir alle dazu erfor⸗ derlichen Huͤlfsquellen zu Gebot ſtanden, mich im Orgelſpiel, wobei theils meine bereits er⸗ langten Vorkenntniſſe, theils mehrere gedruckte Anleitungen zu dieſer Kunſt, die in der Mu⸗ ſikalienſammlung des Organiſten enthalten waren, mich ganz nach Wunſch unterſtutzten.

Zwar geſchah dies, das Klappern der Taſten

abgerechnet, immer in klangloſer Stille, da ich mir nicht getraute, die Windbälge in Be⸗ wegung zu ſetzen; doch war es mik bei die⸗ ſem Vorhaben pauptſüchlich nur darum zu thun, mir nach und nach die gehorige Finger⸗ fertigkeit zu eigen zu machen. Auch half mir, nachdem ich durch fortgeſetzten behar

lichen Eifer erſt zu mehrerer Umſicht und