Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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zu helfen, oft mehrere Tage nach einander mich anhaltend in der Notenkammer des Or⸗ ganiſten beſchäftigte, wobei es freilich nicht bloß ins Muſikfach einſchlagende Angelegen⸗ heiten zu beſeitigen, ſondern mitunter auch Roͤcke auszuklopfen und zu reinigen gab.

Herrn Thielmanns Wohnung ſtieß un⸗ mittelbar an denjenigen Fluͤgel des alten ſehr weitläͤuftigen Schloßgebäudes, in welchem die Kirche ſich befand; aus der Notenkammer führte ein ſchmaler, verdeckter Gang gerade nach der Orgel, und jener konnte, zufolge dieſer Bequemlichkeit, des Sonntags ſeinen Berufspflichten Genuͤge leiſten, ohne einen Fuß auf die Straße ſetzen zu duͤrfen. Deſto fleißiger that er dies letztere waͤhrend der ſechs Feiertage, die er regelmaͤßig in jeder Wochs zählte, ſeitdem er den früherhin in der Stadt ertheilten Muſtkunterricht ſeiner ſchwächlichen Geſundheitsumſtände halber aufgegeben hatte. Nur des Morgens fand eine alte Frau ſich ein, welche die von weiblicher Hand zu ver⸗