Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1822)
Entstehung
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Minute nach der andern, und mehr und mehr ſchien die längſtgefurchtete Moͤglichkeit eines ſtattgehabten widrigen Begegniſſes zur ſchauder⸗

erregenden Gewißheit werden zu wollen. Jetzt

vermochte der Geaͤngſtigte, dem die dumpfe Stubenluft mit erſtickendem Hauche den Athem d verſetzte, nicht länger hier auszudauern. Sein innerſtes Weſen aufreizend und das Gefühl des eignen Ungemachs gewaltſam zu Boden kämpfend, ruͤſtete die qualvolle Unruhe uber das zweifelhafte Schickſal ſeines Weibes, ver⸗ bunden mit der wohlthätigen Wirkung des genoſſenen Schlummers, ihn mit aller der Kraft und Stärke aus, deren er bedurfte, um ſich

auf die Fuͤße und in die Kleider zu helfen.

Zum Abzuge geruͤſtet, blies er die Lampe aus; ein aus der Ecke hervorgeholter Knotenſtock diente ihm zur Stuͤtze, und feſt entſchloſſen,

nicht ohne Marien zuruckzukehren, verließ er

die Hutte. Schon ein paar Stunden zuvor hatte der Sturm ſich gelegt; dafur war un⸗ mittelbar darauf ein heftiges Schneegeſtöber eingetreten, das noch immer anhielt und, indem