Fröhner Ulrich kann berrits nusgeſchlafen haben!“ erwiederte Reibpld mit boshaftem Lächeln.„Wie ich ſo vben vernehme, hat er heut um vplle zwei Stunden zu früh ſich von der Arbeitcheimgeſtohlen, um daheim, nach gewohn⸗ ter Art und Weiſe, der Fuulheit zu pflegen.“ „Deſto beſſer!“ ſagte der Baron.„So mag der Schelm das Verſäumte unvetzuglich nachholen und den verlangten Botendienſt zu⸗ gleich als heilſame Zuͤchtigung betrachten! Ich
gebe dir Vollmacht und Befugniß, ihm die Hölle ſo heiß als moglich zu machen. Der Kerl muß mit ſeiner Ladung zur feſtgeſetzten
Zeit puͤnktlich hier eintreffen, oder werde vor Wuth!“
Von dem Leibjäger begleiter, i er au taumelnden Ganges nach dem anſtoßenden Gemach und ſuchte hier einige Zeilen zu Pa⸗ pier zu bringen, worin er dem im Stäbtchen wohnenden Kaufmann Stäubler, der mit ſei⸗
nem Weinlager die Taſeln der benachbarten
Landedelleute zu verſorgen pflegte, das ihm ſo unvermutheter Weiſe uͤber den Hals gekommene


