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den Vorſitz zu fuͤhren pflegte.„Das hieße jeder herkömmlichen Orbnung Hohn ſprechan und unſer heiliges Anrecht auf ein neurs Feſtgelag muthwillig mit Fuͤßen tretan? Rein, gebt dem Zweck dieſeß Gaſtmahls die Ehre, die ihm gebuͤhrt, und laßt uns, ſo lange wir unſter Sinne noch mächtig ſind, nicht eins mit dem andern vermengen! So lange der heutige Tag währt, trinken wir auf das Wohlſein unſres Barons. Erſt die Mitter⸗ nachtſtunde hebt ſeine wohlbegrundeten An⸗ ſpruche auf. Dann feiern wir auf eben ſo geziemende Weiſe das Verſohnungöfeſt; und in Rurgunderwein muß das geſchehen!“— Ein wildes Freudengeſchrei unterbrach ſein: Worte und mit einſtimmigem rauſchenden Bei⸗ fall wurde der in Anregung gebrachte gluͤck⸗ liche Vorſchlag auf und angenommen. Der Baron wandte ſich ſeitwärts und heftete einen forſchenden Blick auf ſeinen Vertrauten, den Leibjäger Reibold. Dieſer zuckte bedenklich die Achſeln, naherte ſich ſeinem Gebietet und fluͤſterte ihm ins Ohr, daß der


