Weg, und wanderte langſamen Ganges und mit duͤſterm Geberdenſpiel auf der einſamen Heerſtraße, nach ſeinem Wohnorte zuruͤck.
3.
Hier führte er von nun an ein ſehr ſtil⸗ les zuruͤckgezogenes Leben. Der Weg uͤber die Zugbruͤcke blieb, indem er einſam hinter ſeiner Verſchanzung ſaß, oft mehrere Tage nach einander geſperrt, ohne daß der Alte den Schloßgarten oder das Amthaus beſucht hätte. Erſt nachdem Carolinens Zuruͤcktehr gegen Ende des Maimonats erfolgt war, begab er ſich in den Nachmittagsſtunden bisweilen nach dem Gärtchen jenſeits der Plankenwand, um traulich und treuherzig mit der Eigenthuͤme⸗ rin deſſelben ſich zu unterhalten, die um dieſe Zeit faſt täglich in einer daſelbſt befindlichen Jasminlaube, mit weiblicher Arbeit beſchaͤf⸗ tigt, ſich aufzuhalten pflegte. Mit behagli⸗ chem Ergoͤtzen verweilte ſein Blick auf der edlen bluͤhenden Geſtalt, zu welcher die Jung⸗ frau während ihrer Abweſenheit ſich ent⸗ wickelt und ausgebildet hatte. Vor Luſt und


