Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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mann im Städtchen umherlief und die uͤbrigen Glaubiger befriedigte, aus Ringwalds Händen den Betrag ſeiner Schuldforderung in Em⸗ pfang. Die Berichtigung derſelben kam ihm eben ſo unerwartet als ungelegen, und noch voll Aerger und Unmuth uͤber das Schickſal, welches das vom Muͤller ihm zugedachte Ge⸗ ſchenk erlitten, verwuͤnſchte er im Stillen die Verbindlichkeiten gegen den Amtmann, die er beruͤckſichtigen zu muͤſſen geglaubt, als er ſich vor acht Wochen zu einer längern Geduld und Nachſicht beſchwatzen ließ. Ringwald aber konnte auf dem Ruͤckwege nicht umhin, noch einen Abſtecher nach dem Amthauſe zu unter⸗ nehmen, um in der Freude ſeines Herzens auch dort uͤber den wunderbar gluͤcklichen Wech⸗ ſel ſeiner Verhältniſſe Meldung zu thun. Der Amtmann, der ſich bey recht guter Laune be⸗ fand, und es dem Eintretenden gleich ani Geſicht anſah, daß es ihm diesmal keineswe⸗ ges um Erhebung einer Anleihe zu thun ſeh, nahm ihn mit vieler Huld und Freundlichkeit auf.Ey, wer hätte das glauben ſollen, rief er, nachdem er die Botſchaft vernommen, 23*