Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

den Wu⸗ nk iſt der

geglaut,

nachdem lnd, ihn Brſoryniß,

dem 9l⸗ n cht ju zetrachtun⸗ waͤre! nen Prr⸗ en Judn hinethin⸗ nonen U. örigens eweitin bey den

anweiſ

eHiiln Futgn

nihe

331

einander bekannt. Levi, der von fruͤheſter Jugend auf eine wandernde Lebensart gefuͤhrt und jetzt, dem ſtrengen Befehl des Stadt⸗ baders zufolge, ſtill und unbeweglich auf einem Fleck liegen mußte, getraute ſich ſelbſt kaum zu entſcheiden, ob er in hoͤherm Grade durch die widerwaͤrtigen Stoͤrungen bey Nacht, oder durch die tödtliche Langeweile bei Tage gequält und gemartet werde. Nichts war ihm daher er⸗ wuͤnſchter, als Ringwalds troͤſtender Zuſpruch, und mit Sehnſucht ſah er ſtets dem Augen⸗ blick entgegen, wo jener ſich bey ihm einzu⸗ finden pflegte. Die ſtille Schwermuth in den Mienen des Webers konnte, trotz des nur ſchwachen duͤrftigen Schimmers der Oellampe, bey welcher die naͤchtlichen Unterredungen ge⸗ fuͤhrt wurden, dem aufmerkſamen Blicke des erfahrnen Beobachters nicht lange entgehen, und bald hatte er uͤber alle ihr zum Grunde liegenden einzelnen Umſtände ſich in Kenntniß geſetzt, da Ringwald, der bey ſeinem Pflege befohlnen eine gefühlvolle theilnehmende Ge⸗ muͤthsart entdeckte, nicht eben Bedenken trug, ihn durch wiederholte Abſchilderungen der miß⸗