Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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mann aber ſchien eine ſolche Zumuthung aufs ußerſte zu befremdenz mit beyden Händen begann er ſich an der ſeidnen Weſte zu zupfen und ein nicht zu verkennender Unmuth be⸗ mächtigte ſich ſeiner urſpruͤnglich ſo ſanften und milden Geſichtszuͤge.„Hab' ich mir's doch ſchon im Voraus gedacht,“ ſagte er,„daß hier wenig Dank einzuärndten ſeyn wuͤrde! Der Jude hat es wahrſcheinlich uͤbel genom⸗ men, daß man es fuͤr die Hauptſache hielt, ihm wieder zu einem geſunden Bein zu ver⸗ helfen, ſonſt wuͤrde er ſich nicht unterfangen, uͤber Nebendinge dieſer Art ein eben ſo un⸗ nuͤtzes als unverſchaͤmtes Geſchrey zu erheben. Ein abermaliger Beweis, wie wenig dabey herauskommt, wenn man ein weiches Herz beſitzt, und den Hang zum Wohlthun an jedem fremden Landſtreicher zu beſtätigen ſucht, um nach dem Beyſpiel des barmherzigen Sa⸗ mariters zu verfahren, von welchem in der geſtrigen Predigt die Rede war. Die gute Saat faͤllt in unfruchtbaren Bodenz Quecken und Diſtelköpfe gehen auf, wo man Waitzen erwartet! Zur Thorheit wird der Epfer nach