Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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geſperr des Kirchgewölbes, wo Niemand mich vermuthen und nachſuchen wird. Hier ſollſt Du mich von heut an mit dem noͤthigen Le bensunterhalt verſorgen, bis es in der Um⸗ gebung des Ortes wieder ruhiger wird, und ich mit Sicherheit meinen Fuß weiter zu ſetzen im Stande bin!

Himmel! was muthet ihr mir zu! entgegnete die Bedraͤngte.Das Städtchen iſt von feindlichem Kriegsvolk uͤberfuͤllt, und mißtrauiſche Argliſt bewacht und muſtert alle unſre Schritte. Wie ſoll ich es anfangen, Euch unbemerkt die Dienſtleiſtungen zu ge⸗ waͤhren, die Ihr von mir verlangt! Nimmer⸗ mehr kann es Euer Ernſt ſeyn, mich ohne Schonung in das verderbliche Loos zu ver⸗ ſtricken, das Euch unfehlbar treſſen muß, ſobald ihr durch ein widrigoss Ungefähr hier ausgekundſchaftet und entdeckt werdet!

O ich weiß gar wohl von welcher Ge⸗ fahr ich umringt bin! rief der Fremde mit ingrimmigem Geſicht.Aber mindeſtens ſoll es Dir nicht einfallen, zur Verrätherin an mir zu werden. Dagegen giebt mir der Zu⸗