Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Der anbrechende Morgen fuͤhrte Muth und Faſſung in Jakobinens Seele zuruck. Die Schreckbilder, die, vom Schauer der naͤchtlichen Dunkelheit erzeigt, ihren aufge⸗ regten Sinnen vorgeſchwebt, zerfloſſen mit dem neuerwachenden Tageslicht in ein ſpurloſes Nichts, und nur von der Bekuͤmmerniß um das Schickſal ihres noch immer abweſenden Vaters ward die duͤſtre Meinung fortgenaͤhrt, in welcher ihr Gemuͤth ſich befand.

Den kleinen Gottwalt, der mit unge⸗ ſtuͤmer Bitte ſich ihr zum Begleiter aufge⸗ drungen, an der einen, den Thurmſchluͤſſel in der andern Hand, machte ſie ſich zur beſtimm⸗ ten Stunde auf den Weg, um das ihr uͤber⸗ tragene Geſchaͤft zu beſchicken. Auf das ge⸗ fliſſentlichſte hatte ſie ſich zu uͤberreden ge ſucht, daß die naͤchtliche Erſcheinung blos ein nichtiges Trugbild der eignen aufgereizten Phantaſie geweſen, und um ſo weniger ver⸗ mochte ſie jetzt das erneuerte Gefuͤhl eines in ihrer Bruſt ſich regenden zaghaften Grauens zu unterdruͤcken, indem ſie im Voruͤbergehen einen Blick nach jener Stelle warf, und an dem