Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Alan erlag faſt ſeinen ruͤhmlichen Gefuͤhlen beim

Anblick des Mannes, der an ſeiner Seite kniete; und bei der Beruͤhrung von Jeannies Kuſſe, als ſie zum erſtenmale in ihrem Leben ihre Lippen auf ſeine blaſſe Stirn druͤckte.

»Betet mich nicht an, Malcolm, Freund!« rief er matt.»Gebt ihm allein Dank, dem er gebuͤhrt. Und weine nicht um Deinen gluͤcklichen Alan, Jean⸗ nie! Seine Wonne iſt groͤßer in dieſer Stunde als an dem Tage, wo Du ihm Deine koſtbare Hand gabſt. Iſt es nicht noch die meine? Ja, Mal⸗ colm,« ſetzte er mit ſuͤßem und liebevollem Lächeln hinzu,»ſie iſt noch nicht Eure Frau wieder. Ihr wißt, Ihr ſeyd volle ſieben Jahr weggeweſen; ſo mogt Ihr Euch zum zweiten Male mit ihr verbin⸗ den, wenn ich dahin bin. Wäre ſie nicht geſetz⸗ maͤßig meine Frau geworden, ſo haͤtte ich ihr meine weltliche Habe nicht vermachen koͤnnen. Ich weiß, Ihr beneidet mir ihre himmliſche Pflege nicht auf die wenigen Tage, die ich hier auf Erden noch zu wandeln habe.

Cameron erwiederte ſchluchzend einige unzuſam⸗ menhaͤngende Worte der Ausdruck ſeines Schmer⸗ zes und ſeiner Liebe. Alan ſprach weiter:»Came⸗ ron, demuͤthig rufe ich Gott zum Zeugen an, daß ich das Herz Eurer Jeannie immer mehr als Ihr Geſicht geliebt habe, ſo ſchoͤn und lieblich es auch iſt, und daß ich ihr Gluͤck immer meinen eigenen ſchwachen Wuͤnſchen weit, weit vorzog. So, nun ſterbe ich zufrieden, denn ſie hat Euch wieder und

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