Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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trachtete, entſtellt wie das Geſicht auch war durch den ſtarken Bart und die abſichtliche Faͤrbung, erkannte ſie das ihrem Andenken ſo theure Antlitz wieder.

Ingſtlich beſorgt, die ſchwachen Lebensgeiſter ihres Wohlthaͤters nicht durch eine ploͤtzliche Ent⸗ deckung des Vorgefallenen zu ſehr aufzuregen und eben ſo beſorgt fur ihre Schwiegertochter, bat ſie Malcolm, ſich ſo viel als moͤglich zu beruhigen, da Alan's Leben jetzt an einem ſeidenen Faden hinge, und Jeannie's bewegtes Herz ſelbſt den Sturm der Freude nicht zu ertragen im Stande ſey.

Warte noch, mein Sohn,« ſagte ſie, ſich er⸗ hebend, um ihn zu verlaſſen,und werde nicht un⸗ geduldig. Ich muß Jeannie aus dem Krankenzim⸗ mer zu bringen ſuchen, und Alan muß auch erſt ein⸗ geſchlafen ſeyn, ehe ich es ihr zu ſagen wagen darf. Gib Acht, ſiehſt Du Jeannie allein herunterkom⸗ men, ſo kannſt Du ſicher ſeyn, ſie weiß, wen ſie ſehen wird. Malcolm antwortete durch den kurzen, zitternden Seufzer der geſpannteſten, ſehnſuͤchtigſten Erwartung, und ſeine Mutter verſchwand.,

Wie ſchlug ſein Herz! Jetzt ging er in dem kleinen Zimmer auf und nieder; jetzt blieb er

ſtehen, um auf Jeannie's Tritte zu lauſchen; dann

ſetzte er ſeinen Gang wieder fort; hielt hier an, um Geraͤthſchaften zu betrachten, die ſich mit den theuer⸗

ſten Erinnerungen verknuͤpften; und dort vor der

tickenden Uhr, um nachzuſehen, ob die Zeiger ſich auch wirklich bewegten. Einzelne Uußerungen, ein⸗ gegeben von frommer Dankbarkeit, von dem Gefüͤhle,

ſob ſcher Zärt und

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