Lauenburg und einige in der Altmark eingeſchloſſene Aemter.
In den von Oeſtreich und Preußen mit dem Großherzoge von Heſſen⸗Darmſtadt abge⸗ ſchloſſenen Vertraͤgen vom 10. Juni 1815 und 30. Juni 1816 kam an Preußen: das Herzogthum Weſt⸗ phalen, und die Souverainetaͤt uͤber die Grafſchaf⸗ ten Wittgenſtein⸗Wittgenſtein und Wittgenſtein⸗ Berleburg; auch ward das Haus Heſſen⸗Hom⸗ burg der, im Rheinbunde uͤber daſſelbe ausgeſpro⸗ chenen, darmſtaͤdtiſchen Souverainetat entbunden, und trat darauf in die Reihe der ſouverainen Mit⸗ glieder des teutſchen Bundes. Dagegen erhielt Heſ⸗ ſen⸗Darmſtadt ein, jenſeits des Rheins gelegenes, Land mit 140,000 Menſchen Bevolkerung und mit den Staͤdten Mainz und Worms, welches ſeit dieſer Zeit Rheinheſſen genannt ward, und die Souverainetaͤt uͤber die Beſitzungen der Haͤuſer Iſen⸗ burg, Solms und Ingelheim.
Mit dem Könige der Niederlande unter⸗ zeichnete Preußen am 31. Mai 1815 zu Wien ei⸗ nen Vertrag, nach welchem die Grenzlinie zwiſchen dieſem Koͤnigreiche und dem preußiſchen Großherzog⸗ thume Niederrhein beſtimmt, Huiſſen, Malburg, Lymers und Sevenaar an das Niederland abgetre⸗ ten, von Preußen die koͤnigliche Wuͤrde im orani⸗ ſchen Hauſe, das oraniſche Erbfolgegeſetz fuͤr das zum teutſchen Bunde geſchlagene(und dem Hauſe ODranien fur die Abtretung ſeiner diesſeits des Rheins gelegenen Erblaͤnder zugetheilte) Großherzogthum Luxemburg anerkannt, dagegen aber von Oranien an Preußen Naſſau⸗Dillenburg, Siegen, Dietz, Hadamar, und die Herrſchaft Beilſtein uͤberlaſſen ward.— Allein an demſelben Tage ſchloß Preußen


