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hort, und ſie jetzt in Geſellſchaft ſeines Herrn, und
in ſo einfacher laͤndlicher Kleidung zu ſehen, war
ihm unbegreiflich.„Nein, nein! gieb Dir keine
„Muͤhe, ſagte der Fuͤrſt Palowski, Du wirſt „michts von alle dem begreifen, und es iſt auch
micht nothig, daß Du etwas begreifſt, aber wohl
„moͤthig, puͤnktlich Deine Schuldigkeit zu thun. Der
„Herr Graf und ſeine Tochter wuͤnſchen ſich ihrem „Stande gemaͤß zu kleiden, Du haſt Dich lange ge⸗ „mug ausgeruht, jetzt eile, lauf, was Du kannſt. „Bis zum Lever muß ein Schneider, eine Mode⸗ „haͤndlerinn in meinem Vorzimmer ſeyn. Und daß „mir dieſe Kuͤnſtler vom erſten Range ſind! „Waͤhrend der langen Conferenz welche die Graͤfinn
„mit ihnen haben wird, ſuchſt Du fuͤr den Grafen
„einen flinken tuͤchtigen Bedienten, brav, wie Du, verſtanden! Du ſiehſt, daß ich das Hofleben „noch nicht vergeſſen, und, wo es Noth thut, zu „ſchmeicheln verſtehe. Aber verlaß Dich nicht zu „viel darauf.“ 6
„Die Graͤfinn bedarf einer Kammerfrau, welche „ebenfalls die erforderlichen Eigenſchaften beſitzen „muß. Nimm Dich in Acht, die Wahl iſt nicht
„ganz leicht. Uebrigens befehle ich Dir, eine haͤß⸗
„liche Kammerfrau auszuſuchen.“— Haͤßlich, Ew.
Durchlaucht?—„Haͤßlich! Ich kenne Dich, Du
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