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„die Maͤnner ſind heut zu Tage gar unbeſtaͤndig— „ach, ich weiß ein Lied davon zu ſingen.“
Alles war ruhig, ausgenommen der Magen von unſern Gaͤſten, und mgn ging wieder zu Tiſch; waͤhrend man aber lachte und ſich verſohnte, waren indeſſen die Saucen, die Braten kalt geworden.„Wir ſollen „heute nicht zu Mittag ſpeiſen, ſprach Herr Martin, „das Geſetz der Nothwendigkeit hat es ſo gewollt. „Marie hat in Erfahrung gebracht, daß Vincent „nicht mehr in St. Germain iſt, und um ihre Unruhe „zu ſtillen, kommt ſie nach Acheres. Pelagie hatte „zu wichtige Dinge im Kopf, um uns nicht zu ver⸗ „geſſen, und wir ſierben beinah vor Hunger. Das „iſt freilich nicht angenehm.“
— Ich indeſſen, Herr Martin, muß auch dem Geſetz der Nothwendigkeit weichen; mir muß mehr, wie jedem andern, daran liegen, das koſtbare Leben eines Mannes, der ſo Vielen Gutes thut, zu erhal⸗ ten; wie geſagt, ich bin durch die Nothwendigkeit gezwungen, Sie zu bitten, noch heute unſere morgenden Hochzeitſchinken und Gefluͤgel zu ver⸗ zehren.
„Recht, Cognard, ſprach Herr Martin, freund⸗ „lich angeboten undherzlich angenommen. Auf, meine „Freunde! alles ſetzte ſich, dem kleinen Hauſe Cog⸗ nards zu, in Bewegung. Was wuͤrde wohl das


