Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„mir, daß nach dem wuͤthenden Auftritte, wo Sta⸗ „nislaus anfangs alle Mittel kindlicher Bered⸗

„ſamkeit erſchoͤpft hatte, ſich derſelbe zornig nach

„ſeinem Zimmer begeben. um ſeine Freiheit war „es ietzt geſchehen; Bediente, auf die man rechnen „Konnte, bewachten jeden Ausgang. Die Fuͤrſtinn „hatte unterdeſſen Bolesko zum Poſt⸗Direktor ge⸗ „ſchickt und ſich erkundigen laſſen, ob niemand von „hier an Obinski geſchrieben, und wie und wo⸗ „hin die Adreſſe in ſolchem Falle zu machen ſey. „Bolesko iſt von jeher, mancherlei Gruͤnde hal⸗ „ber,mehr der Fuͤrſtin, als ſeinem verſtorbenen Herrn Hergeben geweſen. Die Fuͤrſtinn erklaͤrte ihrem „Sohne, daß ihre Maßregeln ſo getroffen waͤren, „daß er nie Paula wiederſehen wuͤrde, und er⸗ „mahnte ihn, ſeine thorichte Leidenſchaft zu unter⸗ „druͤcken. Stanislaus antwortete nicht, warf ſich „in einen Stuhl, und rief einmal uͤber das andere,

„Palowski, Palowski! nur ein Wort zu Dir!“

„Ich war in ſeinen Vorzimmer, fuhr ſie fort, „horte alles mit an und weinte. Man ließ mich „nicht hinaus, weil man mich wahrſcheinlich eben⸗ „alls fuͤrchtete. Der Poſt⸗Direktor konnte eine ſo „einfache Bitte nicht einer ſolchen Dame abſchla⸗ „gen, und ein ungluͤcklicher, ein Verbannter kann „nie auf große Schonung Anſpruͤche machen; Bo⸗

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