Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„obern Zimmer einen großen Laͤrm, ich vernahm „die Stimme Stanislaus und ſchloß daraus,

„daß er weit entfernt war, meinem Rathe mit Ge⸗

„laſſenheit zu folgen. Die Fuͤrſtin, obgleich rach⸗ „uͤchtig, ungetreu ihrem Gemahle, war aber den⸗ „noch Muteer genug, um nicht alles anzuwenden, „ſich ihren einzigen Sohn zu erhalten; das wußte „ich, und mit dieſer Beruhigung verließ ich das „Palais, wo meine Gegenwart nutzlos war. In der „Nacht ſchrieb ich an Obinski und meldete ihm „alles. Den Morgen, als ich kaum aufgeſtandeu „war, erhielt ich den Befehl, mich durchaus nicht „in die Angelegenheiten der Familie Berloff zu „miſchen. Ein Schwachkopf rennt gegen eine „Mauer und zerſtoßt ſich fruchtlos den Kopf. Die „Mittel, die ich, Obinski zu retten, anwenden „wollte, pruͤfte zuerſt meine Vernunft. Eine form⸗ „lich ſcheinbare Gleichguͤltigkeit ſchien mir vor der „Hand das allerrathſamſte zu ſeyn.“

„An dem Hofe durfte ich nicht erſcheinen, das „Palais Berloff war mir verſchloſſen, mein Auf⸗ „enthalt in Petersburg war alſo unnuͤtz, und den⸗ „noch blieb ich, ohne zu irgend einem Entſchluß, „das Schickſal meines Freundes betreffend, kommen „zu können.“

„Dieſer Zuſtand von Seelentraͤgheit, in welchem