Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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„gegen die Prinzeſſinn zeugen ſollen, in ſo „fern dieſe noch das mindeſte gegen die „Ruhe dieſer Familie unternimmt. Sage „ihr das, rathe ihr Gutes.“— Ich will gern geſtehen, daß ich ein arger Spitzbube bin, ich— „Schreib!“— Ich erklaͤre mich ſelbſt fuͤr einen großen Spitzbuben.—„Haſt Du geſchrieben? gut.“ 1) Weil ich Geldes wegen den niedrigſten und ge⸗ haͤßigſten Leidenſchaften und einem ganz fremden Intereſſe gedient. 2) Weil ich mich verſtellt, und dem Grafen Obinski einen Abſcheu gegen ſeine Verfolger geheuchelt habe, blos um ſein Vertrauen zu gewinnen, und ſeine Tochter ihm rauben zu koͤnnen. 3) Daß ich, um das Maaß meiner ſchlech⸗ ten Streiche voll zu machen, ihm einen Brief an ſeine ungluͤckliche verborgene Tochter zu entlocken gewußt habe.

„Paula, haben Sie noch dieſen Briefs“— Er iſt nie von meinen Herzen gekommen, gnadig⸗ ſter Herr.—„Erlauben Sie— ſchreib ſeinen „Inhalt.“

„Mein geliebtes, ungluͤckliches Kind. Ein gu⸗ „ter Menſch iſt endlich gefunden, der mit unſern „Leiden Mitleid hat. Das Betragen der Prinzeſ⸗ „ſin empoͤrt ihn, er hat ihren Dienſt verlaſſen, um „uns zu dienen. Möge Gott ihn dafuͤr lohnen.“