Teil eines Werkes 
19. bis 21. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 4. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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chen wiſſen es ſehr wohl, vaß das Hospitium ſich nur durch Almoſen erhalten könne; ſie ſpenden daher ſowohl für ſich ſelbſt als auch für die Armen.

O! riefen wir unwillkürlich und gleichzeitig aus, wie ſehr find dieſe guten Väter über unſere Franciscaner und Jeſuiten erhaben! In der That, was haben wir auch bis jetzt beſtändig an ihnen kennen gelernt? Parteigeiſt, Sucht zu Intriguen und Herrſchbegierde.

Ich erinnerte mich an Poitiers, an Pouſſanville und an den Pater Guignard; die Anſichten dieſes Jeſuiten über

die Könige waren weit davon entfernt, rechtgläubig zu

ſein. Er hatte den Satz: Gebet dem Kaiſer, was des Kai⸗ ſers iſt, ganz vergeſſen.

Wir ließen endlich die eiſigen Gipfel dieſer Berge und die traurigen Fichtenwälder, die man von Zeit zu Zeit auf den Abhängen derſelben entdeckt, hinter uns zurück; wir zogen nun in das Thal von Urſern ein. Hier war Alles lachend, belebt, bezaubernd; hier kündigte Alles Wohlha⸗ benheit und Glück an.

Die Natur malt aber in der Schweiz nur ſelten ſolche lachende, glückliche Bilder; ſehr raſch gelangten wir wieder aus dieſem Thale des Lebens an Orte der Finſterniß und des Todes. Die Felſen des Teufelsberges ſchienen, wenig⸗ ſtens von dieſer Seite her, dieſes glückliche Thal von der übrigen Welt abgeſchnitten zu haben; der Menſch hat hier der Natur Gewalt angethan, er hat durch unermüvliche Arbeit einen Weg mitten durch dieſe Felſen eröffnet. Dieſe Art von Galerie hat zweihundert Fuß der Länge, und