Teil eines Werkes 
16. bis 18. Bändchen, Die heilige Ligue oder der Spion : 3. Band (1846) Der Spion
Entstehung
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ihrem Sohne den Weg der Größe und bes Reichthums zu bahnen. Ich ſprach mit Wärme, und ſo ſprach ich gut. Sie lächelte, wenn ſie an ihr Kind dachte, wie es in einer prächtigen Kutſche dahin fuhr, wie es von in alle Farben gekleideten Dienern umgeben war, ſich die Spitze ſeines Bartes ſtrich, und auf den demüthigen Fußgänger mit Ver⸗ achtung herabſah. Ein beſcheidenes Glück genügte Co⸗ lomben; bei dem Namen ihres Sohnes erfaßten ſie ehr⸗ geizigere Gedanken. Das iſt die Geſchichte aller Mütter. Sie fragte mich, wie ich es anſtellen wolle, um ge⸗ wählt zu werden. Ich ſetzte ihr meinen Plan mit allen ſeinen Nebenumſtänden und Einzelnheiten auseinander. Ich ſchrieb in ihrer Gegenwart einen Einladungsbrief an den Herrn Pfarrer, den Landrichter und die Grundbeſitzer von Arpajon. Ich vergaß ſelbſt Richoux nicht.Kein Hebel, hatte der Herzog von Guiſe geſchrieben,iſt ſo winzig, daß er nicht nützlich werden kann.

André kam mit Geräthſchaften an, deren Anblick allein mich ſchon in Verlegenheit brachte. Das, was mir von Allem am beſten gefiel, war ein ſchöner Jagdhund von ausgezeichneter Erziehung, wie man wenigſtens André'n verſichert hatte. Wir zogen die Jagdkleider an, und ver⸗ tieften uns, von Caſtor geleitet, in meine Wälder. Caſtor jagte aus Leibeskräften; in einer halben Stunde durch⸗ ſuchte er alle Schlupfwinkel meines kleinen Gehölzes, und er machte auch nicht Ein Rebhuhn aufſteigen.

Oh, ſagte ich zu André,ich wundere mich jetzt nicht mehr, daß die Wilddiebe aufgehört haben, hierher zu