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noch einer Sitzung bedürfen, um den Vertrag vollends abzuſchließen. Meine Herren, Sie ſpeiſen zu Mittag mit mir.“
Als wir zu Juſtin zurückgekehrt waren, ſchloſſen ſich die Bevollmächtigten in ihren Conferenzſaal ein. Sie be⸗ riefen mich dahin und machten mir daſelbſt einen furcht⸗ baren Auftritt. Ich wußte nicht, was ich davon halten ſollte; ich war unfähig, auch nur Ein Wort zu meiner Vertheidigung zu finden, und doch glaubte ich mir Richts vorzuwerfen zu haben.
Man kann aber doch nicht immer ſchreien. Dieſe Herren begannen endlich verſtändlich für mich zu werden. Sie beſchuldigten mich, dem Könige von Navarra die Ge⸗ heimniſſe des Hofes von Frankreich überliefert zu haben. Sie wußten, daß ich viele Dinge gehört hatte, und daß ich der Einzige war, der zu Bergerac davon hätte ſprechen
können, der Schein war gegen mich.
Ich vertheidigte mich mit dem Vertrauen und der Kraft, welche die Unſchuld verleiht. Mein Ton, meine Ausdrücke, mein Mienenſpiel trugen einen Stempel von Wahrheit an ſich, den man, beſonders mit zwanzig Jah⸗ ren, nicht nachahmen kann.
„Aber wer hat denn dem Könige von Navarra Mit⸗ theilungen machen können?“—„Monſeigneur, er bedarf deren gar nicht; der Teufel hat ſich ſeiner bemächtigt und ſpricht durch ſeinen Mund.“—„O, mein Herr, laſſen Sie den Teufel bei dieſer Sache hier aus dem Spiele. Hat der Prinz Fragen an Sie gerichtet, ſind Sie vor ihm


