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ſie zu bewachen beſtimmt waren, ihren Nahmen hat⸗ ten. Wer ihre ungeheuren Forderungen an Ausgelaſ⸗ ſenheit und Geld zu ſtillen verſprach, oder ihnen ge⸗ neigt ſchien, wurde von ihnen auf den Römiſchen Thron geſetzt, und durch ſie ermordet oder herabge⸗ ſtoßen, wenn er jene Verſprechungen nicht erfüllen konnte öder wollte. Der Senat, dieſe einſt ſo ehr⸗ würdige und mächtige Verſammlung, war zu einem bloßen Schattenbild und Werkzeug der Tyranney und Anmaßung herabgeſunken. Der Präfect der Präto⸗ rianer, ihr Anführer oder Capitän, war die wich⸗ tigſte Perſon im Staate, und ſehr oft der Candidat zur Kaiſerwürde, wie denn auch Diocletian von die⸗ ſem Poſten auf den Thron ſtieg.
12) Themiſtokles hat bey der Sacue des Mil⸗ tiades, der die Perſer überwand, als Füngling Thrä⸗ nen bes Ehrgeizes geweint, und dann ſpäter die Perſer, wie jener, geſchlagen.
13) Seneca in ſeinen Epiſteln: Nolle in caus- sa est, non posse prastenditur.
14) Aus Senera's Tragödie: Die Trojanerinnen.
16) Deucalion und Pyrrha waren die einzigen Menſchen, die nach einer Waſſerfluth, in der die übrigen Sterblichen zu Grunde gingen, übrig blie⸗ ben. Auf Befehl der Götter warfen ſie mit verhüll“ tem Angeſichte Steine hinter ſich, aus welchen Men⸗ ſchen entſtanden, und die Erde auf's neue bevöl⸗ kerten.
16) Remeſis war die Göttinn des rechten Ma⸗ ßes, die Richterinn des übermuthes. Man ſehe hier⸗ über des verklärten Herders unübertrefflich ſchönen


