83— auftrugen. Sie wiſſen, er verſteht ſeine Sachen zu betreiben, und man ſagt, er habe dieß Mahl
mit einem Steine zwey Würfe machen, ſich die eintegliche Vormundſchaft, und ſeinem jüngern Neffen Schöndorf ein reiches Weib verſchaffen wollen, und darum ſey Fräulein Leonore Brand⸗ ner— ſo heißt die neue Schönheit— zu ſeiner
Schweſter gegeben worden. Daß er, was die zwey⸗
älfte betrifft, die Rechnung ohne Wirth ge⸗
macht hahe, davon läßt 6 i ud ſeine Schweſter ſich
Pfreylich ſichts träum; aber wir wiſſen es beſſer.
5 langz S öndorf die Verbindung mit ſeiner hübſchen K— unsfrau hat⸗ wird aus jenem Pro⸗ jekte nichts, obwohl er nicht klug iſt, und weit beſ⸗ ſer thäte, beyde Sachen, die ſich, mit ein Bißchen
Flugheit, gar wohl ver einigen laſſen, zuſammen
zu nrhmen Das habe ich ihm ſchon ein paar
eſagtz aber er iſt noch zu verlirbt, um von unee llung etwas hören zu wol⸗
Fräulein Brandner alle die Eigen⸗
die Sage beylegt⸗ beſonders in
Finauzſachen, wirtſie beſitzt, ſo werde ich mich
wohl hüthen⸗ Heinrichtn noch Sfir zuzureden, und
ber verſuchen, welchen Eindtuck meine Pe und mei Betragen auf ſi ſie 6 wen im Stt
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