Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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Jenes glänzende Feſt in St. Cloud war von den traurigſten Folgen fuͤr ihn geweſen; die heftige Erkältung hatte ihm ein hitziges Fieber zugezogen, ſeit zehn Tagen lag er jetzt ſchon einſam und ver⸗ laſſen hier; ſeit drei Tagen bereits ohne Rettung. Was ſeine Schmerzen vermehrte, war daß er bei aller Körperſchwäche ſein volles Bewußtſeyn behalten hatte; ach, es diente nur dazu, ihm ſeine Verlaſſenheit noch fuͤhlbarer zu machen, ihm zu zeigen, wie die Lohndiener um ihn her nur auf ſeinen Tod warteten, um ſich zu bereichern. Niemand der ihn liebte, ſtand jetzt an ſeinem Lagerz ſein älteſter Sohn war todt, ſeine andern beiden Kinder mehrere hundert Stunden von ihm entfernt; in Paris hatte er keine Verwandten mehr. Erſt am Morgen des Tages, an welchem ich kam, hatte man daran gedacht, uns Nach⸗ richt von ſeinem Zuſtande zu geben. Duclair war einigemale bei ihm geweſenz jetzt kam er nicht mehr, ſondern ließ ſich nur, der Etiquette gemaͤß, taͤglich nach ſeinem Befinden erkundigen. Eben ſo machten es alle ſeine andern vornehmen Freunde, eben ſo Frau von Corbin. Alle ließen durch ihre