Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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denen und Neuen genommen hatte, bereute es nun, ihn ausgeſchlagen zu haben. um dieſen Fehler wieder gut zu machen, ließ ſie gegen ihre Freundin, die Frau Graͤfin von Duͤclair; einige guͤnſtige Worte uͤber Deſodry fallen, und dieſe, entzuͤckt, einen Stoff gefunden zu haben, an welchem ſie ihre Kunſt zu intri⸗ guiren zeigen konnte, eilte nun, meines Freun⸗

des Neigung zu der Dame wieder anzufachen.

Ich war es, ſprach ſie,die Ihre Evelina vermaͤhlte; ach, wenn es mir gelaͤnge, auch fur den Vater ſo gluͤcklich zu ſeyn, wie fuͤr die Tochter! Deſodry machte nicht den Fühllo⸗ ſen; nach einigen Zuſammenkuͤnften zwiſchen ihm und Frau von Corbin, nach einigen gegenſeitigen artigen Worten, ward die Ehe von beiden Sei⸗ ten beſchloſſen. v

FJetzt ſollte eine Hofféte zu St. Cloud ſtatt finden. Ueberredet von Duͤclair, wiſſend, daß auch Frau von Corbin ſich dort befinden wuͤrde, glaubte mein Freund ſich gleich⸗

faus hinbegeben zu können, ohne den Anſtand zu verletzen.