Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
Entstehung
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ſich nicht abweiſen. Dies war die ehrliche Margarethe, die alte, treue Waͤrterin Deſodry's und ſeiner Schweſter, und auch die Wärterin ſeines nun hingeſchiedenen Alfted. Sie hatte Vater und Sohn auf ihren Armen in's Leben getragen, ſie wollte auch jetzt, da ſie die Todes⸗ kunde vernommen, den Schmerz des Ungluͤck⸗ lichen theilen. Ihr Anblick machte die Thraͤnen meines Freundes von neuem fließen; ſein zerriſſenes Herz fand im Geſpräch mit iht den erſten wahren Troſt wieder.

Als ich in der Nacht den Heimweg nich Meluͤn antrat, war ganz Paris erleuchtet. Das Schauſpiel war groß, herrlich, glänzend, aber ach! ich vermochte den Gedanken nicht zu un⸗ terdruͤcken: wie viel Blut mußte abermals flie⸗ ßen, um dieſe kunpe n brennen zu machen? und in einer ſehr vfec Sinmung der Seele ließ ich die Hauptſtadt hinter mir liegen. 5

Ob vielleicht Deſodry's Leute glaubten, die Fenſter des Hotels ihres Gebieters auch erleuch⸗ ten zu muͤſſen? Ich weiß es nicht; unerhoͤrt wär' es indeß nicht geweſen; man hat Beiſpiele