zu beſorgen, und ihm nochmals empfahl, ſich
ruhig zu verhalten und ſich von keinem Men⸗
ſchen am Fenſter ſehen zu laſſen, erwiederte er
mir mit bitterm Lächeln:„Sey ruhig, ich will dich nicht in Gefahr ſtuͤrzen.“. Die Vorbereitungen nahmen mir den ganzen Nachmittag weg; es dunkelte bereits, als ich wieder in's Zimmer trat.„Geſchwind nimm dieſen Mantel, dieſe Waffen und eleide Dich an“, rief ich ihm zu. Schweigend that er, was ich ihm hieß. Unbemerkt ſchluͤpften wir aus dem Hauſe; mein Burſche hielt mit den Pferden an einer Ecke; wir ſchwangen uns auf und ritten dem Thore zu, welches mir der Ca⸗ pitain bezeichnet hatte; hier hielten wir, beſchuͤtzt vom abendlichen Dunkel, eine ewig lange Vier⸗ telſtunde in einem ausſpringenden Winkel des Walles. Meine Angſt war fuͤrchterlich, daß uns vielleicht, ehe noch das Detaſchement kam, eine jener zahlreichen Patrouillen entdecken moͤchte, die eine Feſtung in Kriegszeiten ſo unabläſſig durchziehen. Deſodry ſprach waͤhrend dem kein Wort. Endlich ließ ſich von fern Pferdegetrap⸗


