Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ner Frau bei meiner Heimkehr meinen Entſchluß mit, Montereau zu verlaſſen. Bis hierher hatte ich in dem Character meiner Pauline nur ſanfte Hingebung, nur Liebe fuͤr ihren Mann, ihre Kinder und ihren Bruder gefunden; jetzt ſah ich, daß ſie auch Muth und Seelenſtaͤrke hatte⸗ Ja, ſagte ſie,du mußt fort. Ich will gern den Schmerz der Trennung tragen, wenn ich dich nur gerettet weiß. Komme dann, was da wolle, ich werde mich zu finden wiſſen. Ich könnte ſagen, ich will mit, aber dadurch wäre wenig gebeſſert. Ich kenne dich und vertraue deiner Einſicht; vertraue du auch mir. Wenn uns das Ungluck erreichen ſollte, ſo wirſt du dem Tode mit Muth entgegen zu gehen wiſſenz ich werde den Muth haben, fuͤr unſere Kinder, fuͤr deine alte Mutter zu leben. Aber Gott! hier ſank ſie weinend in meine Arme wird mir dieſen Schmerz nicht tragen laſſen; er wird meinen Mann, meinen Bruder erhalten.

Ich ſuchte ſie zu troſten, ſo gut ich ver⸗ mochte; ach mein Herz rang ſelbſt nach Troſt!

Wo willſt du dich abet hinwenden? fragte