lange her.„ober ſoll ich mich deswegen jetzt compromittiren?“
Seine Frau war waͤhrend bem Geſpräch in 6 Zimmer getreten; ich ſuchte ſie fuͤr den Mann zu intereſſiren, den ſie einſt als ihren Retter, ihren groͤßten Wohlthaͤter pries. Mit trocknem Ton erwiederte ſie mir, daß ſie nicht hoffe, daß ich verlangen wuͤrde, ihr Mann ſolle ſich eines
Fremden wegen in's Ungluͤck ſtuͤrzen.„O, ſey
ruhig“, fiel Herr Remy ein;“ ich weiß, was
ich zu thun habe, ich bin nicht auf den Kopf
gefallen.“„Ja“, ſprach ich im Gehen, em⸗ pört uber dieſe Menſchen:„Ja Madame, Sie koͤnnen ruhig ſeyn; wir werden Sie und Ihren Herrn Gemahl nicht mehr beläͤſtigen.“
Wie betroffen war Deſodry, als wir ihm den Erfolg unſeres Ausganges berichteten! Von zwei Freunden, auf deren Hülfe er ſo ſicher ge⸗ rechnet hatte, war der Eine ein Feiger, der ſich furchtſam zuruͤckzog, und der Andere ein Boͤſe⸗ wicht, der ihn zu verfolgen und ſeine Familie in's Ungluͤck zu ſtuͤrzen drohte. Aber hier war keine Zeit zu verlieren; er muhte fort von Pa⸗


