Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Es war im Spaͤtherbſt, ein dicker Nebel truͤbte die Atmoſphaͤre; obſchon es noch nicht ſpaͤt war, ſo fand man doch bereits die mehrſten Kauf⸗ laden geſchloſſen; einzelne Patrouillen durch⸗ zogen die Straßen; ſie waren ſchlecht bekleidet, zum Theil ohne Uniformen, blos in ſchmutzigen Weſten, Piken ſtatt Gewehren im Arm. Sonſt war alles ſtille wie im Grabe, kein Wagen⸗ geraſſel, keine Muſik ließ ſich hören, nur aus einigen Wirths⸗ und Kaffeehaͤuſern tönten uns aus rauhen Kehlen die Freiheitslieder zu, deren einige unſere Armeen zum Siege fuͤhrten, an⸗ dere dagegen das ſchreckliche Signal zum Morde waren. Wir kamen an mehreren öffentlichen Gebaͤuden voruͤber, die man jetzt in Gefängniſſe umgeſchaffen hatte; die alten Kloöſter, die alten Collegien hatten dazu nicht hingereicht, man mußte mehrere Pallaͤſte in Kerker umwandeln.

Endlich gelangten wir vor Lecoqs Hausthuͤre.

Deſodry, der ſich vor aller Welt verborgen hal⸗

ten mußte, blieb in einem Winkel ſtehen, waͤhrend

ich hineinging. Wie erſchrak der ehrliche Buͤr⸗

ger, wie ſeine Frau, als ich ihnen ſagte, daß