Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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— ſpaͤter vertraut, daß er nie einen gluͤcklich Ge⸗ winnenden ſo zufrieden und heiter geſehen habe, wie ihn, der den Prozeß verlor.

Faſt eben ſo verdrußlich uber dieſen leichten Sieg, wie Duͤclair, war auch Mad. Derblay⸗ „Wie!“ rief ſie aus, als ihr Deſodry faſt athemlos die Nachricht brachte—„man hat nicht debattirt?“ Es ſchien ihr, als habe ihr Gatte durch ſeine Reſignation einen Sieg uͤber ſie erfochten, und dies ſchmerzte die ehrgeitzige Frau ſehr. Nicht lange, ſo trat auch Duͤclair herein. Er war finſter, beſtuͤrzt, blaß.„Mir das Wort zu nehmen!“ rief er aus,„mir! das iſt eine Schmach, die ich nicht uͤberlebe.“ Er klagte die Richter, den Praͤſidenten, Herrn Der⸗ blay, deſſen Anwald, das Publikum in ſeinem Unwillen an. Was kuͤmmerte es ihm, das ſeine Clientin ihren Prozeß gewonnen hatte, daß ſie alles erlangt hatte, was ſie forderte, daß er ein anſehnliches Honorar erhielt! Er hatte ſeine Hration nicht halten duͤrfen, das andere war ihm gleichguͤltig.—

„Troͤſten Sie ſich“, ſprach endlich Deſodry