Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſich bereits eingeſtellt. Die Chore des Bethau⸗ ſes waren fuͤr die Verwandten der Candidaten und einige Standesperſonen beſtimmt worden; Onkel Lecog, die beiden Tanten meines Freun⸗ des, meine Frau und ich, hatten gleichfalls un⸗ ſere Paͤtze ſchon eingenommen.

Man weiß, wie ſehr die katholſſche Kirche den Pomp liebt, und kann daher erachten, was alles heute aufgeboten war, um die Feier des Tages zu erhoͤhen. Zahlloſe Kerzen flammten uberall, Blumen, goldne und ſilberne Gefaͤße, Weihrauch u. dgl. glänzten und dampften von allen Seiten, und da zwei der jungen Abbes, welche heut ſich auf ewig der Kirche verbinden wollten, aus großen Familien ſtammten, ſo war auch die Verſammlung der Anweſenden zum Theil ſehr glänzend. Man ſah Herren und Damen vom Hofe, hohe Geiſtliche und Magiſtratsperſo⸗ nen in bunter Reihe, einen Theil der koͤniglichen Kapelle, die Choriſten aus Notre⸗Dame in ihren Soutanen und ſcharlachenen Kaͤppchen, mehrere Saͤnger der großen Oper mit Degen an der Seite, der Kapellmeiſter gleichfalls in einer Sou⸗