Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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eben ſo machte er es mit den Wegen nach dem Kloſter. Endlich vermochte er doch nicht mehr zu widerſtehen; er lief eilig einmal durch den Garten durch, und pries ſich mit verdruͤß⸗„ lichem Geſichte gluͤcklich, die ſchöne Verfuhrerin nicht gefunden zu haben. In's Kloſter mußte er aber doch gehen; ſeine Schweſter konnte er ja nicht verlaſſen! Feſt nahm er ſich jedoch dabei vor, eilig zu entfliehen, ſobald Mad. Derblay auch erſcheinen wuͤrde. Ob er dies ausgefuͤhrt haben wuͤrde, weiß ich nicht; das Schickſal erſparte ihm die ſchwere Probe. Mad. Derblay, die zu ſchlau war, um nicht zu wiſſen, daß jetzt gerade ihr Nichterſcheinen ihn am mehrſten anziehen mußte, kam nicht in's Sprachzimmer, und noch verdruß⸗ licher, wie aus dem Garten, ging Deſodry in ſein Seminar zuruͤck. Hier war unterdeſſen eine große Botſchaft angelangt. Der Erzbiſchof hatte den Abbe Fal⸗ col zu ſprechen verlangt; kein Zweifel waltete mehr uͤber den Grund dieſes Verlangens ob. Mit freudeleuchtenden Blicken, aufgeblaͤht von ſeiner.