Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wo wir im Geſpraͤch auf und ab kgingen, als eine höchſt brillante Equipage vorfuhr, und ein Elegant von der erſten Sorte im Abbe's Kleide heraushuͤpfte. Alles war an dem Maͤnnchen auf's Zierlichſte und Feinſte, er duftete vom Scheitel bis zur Sohle von Wohlgeruchen. Meine Geſellſchafter erkannten ihn uͤbrigens ſo⸗ gleich als einen ehemaligen Cammeraden, der erſt vor einem Jahre die Anſtalt verlaſſen hatte, und nun ſchon, Kraft der Verbindungen ſeiner angeſehenen Familie und Kraft ſeines eigenen, bedeutenden Vermoͤgens, eine reiche Pfrunde be⸗ ſaß. Von altem Adel, der Verwandte des Großalmoſeniers des Königs, konnte es, wie jeder ſieht, dem Abbe de Prevanne nicht fehlen, ſein Gluͤck in der geiſtlichen Laufbahn zu machen, und daß er ſich ſchminkte und von Eſſenzen duf⸗ tete, gereichte ihm wenigſtens bei den Schoͤnen der Salons zu jener Zeit nicht zum Nachtheil. Daß er hier vorfuhr, geſchah, um ſeinen einſtigen MWitſchülern ſeine Herrlichkeit zu praͤſentiren, und ſich an ihrem Erſtaunen zu weiden. Seine Geſpräche waren uͤbrigens nichts weniger wie