Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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die Strafen der Ewigkeit ſchonungslos verkuͤndete, fielen mir Torquemada und jene fanatiſchen Prie⸗ ſter ein, die einſt die Heere der Chriſten in Aſien und in der neuen Welt zu Wort⸗ und Treubruch gegen die Unglaͤubigen aufgefordert, und ihnen das Morden der Heiden als eine Gott wohlgefäl⸗ lige Handlung dargeſtellt hatten, und ich fuͤhlte mich uͤberzeugt, daß der Abbe Danriot an der Spitze der Kreuzheere oder unter Pizarro's Fah⸗ nen, auf Spaniens Inquiſitorenſtuhl oder unter Gregors Tiare, eben ſo gewuͤrgt, verfolgt, ver⸗ flucht und gemartert haben wuͤrde, wie jene.

So verſchieden nun aber auch, wie gezeigt, die beiden Vorſteher des Seminars i in ihrer Denk⸗ weiſe von einander waren, ſo hatte doch immer noch, Dank der Klugheit, mit welcher l'Omont jeden Anlaß zu Zwiſtigkeiten zu vermeiden wußte, und der Rechtſchaffenheit ſeiner Geſinnungen in jeder Art, die Danriot anerkennen mußte— ein Band der Eintracht ſie vereint: anders wurde es jedoch von der Zeit an, wo Falcol als in die Anſtalt mit trat.

So duldſam und nachſehend'Omont in