Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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meinſchaftlich gehaltenen Mahlzeiten, wurden durch manches intereſſante und erheiternde Ge⸗ ſpräͤch belebt. Mein Seyn war ſomit in dieſer Zeit ſehr angenehm, und ich hatte damals wirk⸗ lich keinen andern Wunſch, als daß mein Jugend⸗ freund Deſodry eben ſo glůͤcklich ſeyn moͤchte, wie ich. Das war aber leider nicht der Fall, obſchon er es nicht Wort haben wollte.

Der Aufenthalt in Falcols hatte ihn noch kopfhängeriſcher gemacht, und wenn ich die Menſchen ſah, mit denen er jetzt am mehrſten umging, ſo wurde mir nur noch banger fuͤr ihn. Da war Einer von abgtzehrten, melancholiſchen Anſehen, der, wie er vorgab, ſein Leben da⸗ mit hinbrachte, die Sündenwurzeln aus ſeinem

Herzen zu reißen, und doch nur zu oft den Ver⸗

ſuchungen der Welt unterlag. Der arme Menſch faſtete und betete, daß es einen dauerte, aber alles Hungern und alles Beten gab ihm weder Seelenruhe, noch Heiterkeit, und er ging umher, verſtimmend und verſtimmt, ein lebendiges Bild des Jammers. Ein Zweiter dagegen war vom geiſtlichen Stolz elihe⸗ wie ein Welſcher