Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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durch Spöttereien meinen Freund zu aͤrgern oder in Verlegenheit zu ſetzen, und daß dies ſtets ein Labſal fuͤr die Andern war, läͤßt ſich denken, um ſo mehr, da der Witz, mit welchem er dies that, immer glaͤnzend war und ſelbſt mich, bei allem Verdruß, den es mir machte, meinen Freund zum Stichblatt werden zu ſehen, nicht ſelten mit zum Lachen hinriß. Im Ganzen er⸗ trtüig nun Deſodry dieſe Marter mit einer Stand⸗ haftigkeit, die mich zur Bewunderung wuͤrde fort⸗ geriſſen haben, wär' es mir nicht deutlich gewor⸗ den, daß er ſich derſelben gleichfam glorificirte. Er betrachtete ſich in dem Licht eines Märtyrers, und wuͤrde gewiß es gern geſehen haben, wenn ſeine Peiniger ihr Spiel zuweilen noch weiter trieben, als es geſchah, wenn nicht ſein von Grund aus gutes Herz ihm wieder den Wunſch eingeflößt hätte, ſie möchten ſich bekehren, um der ewigen Verdammniß, die er fuͤr ſie furchtete, zu entgehen. Daß dieſe gute Geſinnung wirklich bei ihm vorwaltete, davon gab er mir ſelbſt Be⸗ weiſe; denn unabläſſig bemuͤht, mich zu ſeinen Anſichten zu bewegen, war die Trauer uber mein