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draͤngte ſich mir der Gedanke auf, wie hierbei weit mehr die geiſtliche Eitelkeit, als die Reue im Spiel war.
Der große Tag der ttibtſen Feier kam endlich, und ein neuer, nicht erfreulicher Blick ward mir an ihm in das jetzt ſo veränderte In⸗ nere meines Gefährten. Deſodry's Familie war viel reicher, wie die meinige; nie aber hatte er ſich bisher deswegen uͤber mich erhoben; heute geſchah dies aber. Obſchon ich ſehr rein⸗ lich und nett angezogen war, ſo ſtach doch mein einfacher Anzug ſehr gegen ſeinen eleganten und glänzenden ab, und ſo ſcheinheitig Gabriel auch, wie aufgelöſt in Demuth, die Augen niederſchlug, ſo entging mir doch nicht, daß er mich in meinem duͤrftigen Gewande mit dem Stolze des Ueber⸗ muthes ſeitwaͤrts betrachtete. War dies aber nicht eben ſo gut Eitelkeit, wie das mit dem lan⸗ gen Sündenregiſter?
Da er eine huͤbſche und pnt Stnm hatte, ſo war ihm der Auftrag geworden, die kleine Rede in unſerer aller Namen, die unfere Wuͤnſche und unſere Bitten in Betreff der Auf⸗


