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geben, ich habe auch in meiner Jugend ſolche Schwindel gehabt“, beantwortete. Am mehr⸗ ſten fuͤhlte ſich aber natürlich Demoiſelle Vero⸗ nika durch die Sache angeſprochen. Wahrend Mad. Lecoq meinen jungen Freund beſchwor, ſei⸗
ner Geſundheit nicht durch zu vieles Faſten und
Beten zu ſchaden, ermunterte dieſe ihn vielmehr, in ſeinem gottgefälligen Beginnen ruͤſtig fortzu⸗ ſchreiten, und mir entging nicht, daß ſie eigentlich erſt von dieſem Augenblicke an Gabriel in ihr Herz ſchloß. Ich kam dagegen ſehr bei ihr in Schatten. Zwar hatte ſie mich nie beſonders ausgezeichnet, aber jetzt, da mein Benehmen ſo ſehr gegen das ihres Neffen abſtach, und ich uͤber⸗ haupt ihren pietiſtiſchen Ermahnungen ſo wenig Aufmerkſamkeit ſchenkte, ſchien ſie ſelbſt eine Art Widerwillen gegen mich zu empfinden, der bald ſo weit ging, daß ſie es nicht mehr barg, wie ſie Gefahr fuͤr Gabriel in meinem Umgang fuͤchte; eine Anſicht, in welche der Abbe Falcol nicht ermangelte einzuſtimmen. 3 Dieſer Mann, deſſen kopfhaͤngeriſches und augenverdreheriſches Weſen mir vom Anfang an 2*


