Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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fährlich waren, beſchränkte er ſich darauf auf Unterpfand, und zwar auf großes Unterpfand, zu leihen. Wenn ein Kaufmann oder ein Fa⸗ bricant ſich in einer augenblicklichen Verlegen⸗ heit befindet, dann kann er ſich immer an Hrn. Duͤpre wenden; aber er muß ein ſchoͤnes, gefuͤlltes Magazin einzuſetzen haben und tuͤch⸗ tige Zinſen und noch tuͤchtigere Unterhandlungs⸗ gebuhren zahlen, ſonſt wird nichts gereicht. So iſt es denn gekommen, daß Herr Duͤpre jezt faſt bei allen Banquerotten, bei allen Accorden in der Hauptſtadt als Hauptglaubiger figurirt, obſchon er immer in's Geheim fuͤr den etwa zum Schein erleidenden Verluſt reichlich gedeckt iſt. Wie ein Cerberus neben ſeinem theuren Geldkaſten wachend, lebt er, eingeſchloſſen in ein elendes Stübchen, ſpaͤrlich nur bedeckt mit duͤrftiger Kleidung, einem Bettler gleich, Hun⸗ ger und Froſt leidend, und dabei Niemand um ſich habend, als eine alte Aufwaͤrterin, wegen deren Treue er in ewiger Angſt ſchwebt. Seine Hauptlehre iſt:„daß man ſtets nur darauf denken muß, die Einnahmen zu vergroͤßern und die Ausgaben zu beſchraͤnken,“ und dieſem Grundſatze treu, trinkt er denn Waſſer und