Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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nommen hatte. Seine Glubiget wieſen ihm nun eine freie Wohnung in St. Pelagie an, wo er, um ſich zu betaͤuben, zur Flaſche ſeine Zuflucht nahm und hierdurch denn bald immer tiefer und tiefer ſank. Losgekommen endlich wieder und der Mittel beraubt, neue Schulden machen zu koͤnnen, faßte er den Plan, eine alte Frau, die er fuͤr reich hielt und der er ein⸗ redete, daß er ebenfalls noch reich ſey, zu hei⸗ rathen. Aber ach! welche Verzweiflung, welchet Zorn ergriff Beide, als ſie ſahen, daß Eines den Andern angefuͤhrt hatte! Die Ehe glich einer Hölle auf Erden. Müde endlich, ſich fer⸗ ner plagen zu laſſen, ſuchte und erhielt er eine Stelle beim Kriegscommiſfariat der Armee in Spanien; das half ihm etwas auf, aber als der Feldzug beendet war und der Plan mit der Rentereduction in Gang kam, da wagte er mehr in den Staatspapieren, als er bei den Lieferungen gewonnen hatte. Sicher auf die Annahme des Rentegeſetzes rechnend, kaufte er auf gut Gluck auf beſtimmte Friſten, und als nun das ganze ſchoͤne Project fehlſchlug, da mußte er alles, ſein Leztes, ſogar ſein Mobiliar,