ſem Chunichtsgut hat er mich verrathen; das iſt ſchlecht, ſehr ſchlecht! indeß läßt es ſich doch immer noch entſchuldigen; aber dieſer Georg, dieſer Thor, der ein rechtſchaffener Mann ſeyn will, der immer mit Großmuth, mit Freund⸗ ſchaft fur ſeine Familie ausſteht!... Dieſer⸗ nein! es iſt nicht zu entſchuldigen.“—„Ich moͤchte weinen vor Verdruß,“ entgegnete Ma⸗ dame St. Firmin.„Ja, Sie haben Recht, mein Gemahl; er iſt nicht allein ein Rarr, er iſt ein ſchlechter Menſch.“—„Faſſen wir Muth Madame,“ fuhr der Doetor fort; zeigen wir uns ſtandhaft; nicht meinetwillen ſchmerzt es mich, nein! blos der allgemeinen Sache wegen. Warum ſollte es mich auch ſchmerzen? Bin ich etwa deswegen weniger reich, weniger geehrt? Was wollen Sie? Koͤnnen wir ehrlichen Leute gegen die Cabalen der Richtswuͤrdigen, gegen die Intriguen der Charlatans, gegen die Kunſtgriffe der Miniſter etwas ausrichten?“ Unter den Waͤhlern, welche theils fuͤr den ſogenannten liberalen Candidaten, theils fuͤr den miniſteriellen geſtimmt hatten, befanden ſich viele, die im Laufe unſerer bůrgerlichen Unruhen
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


